Schiedsverfahren / Arbitration

“Menschen benötigen physische Infrastrukturen (bspw. Eisenbahnen und öffentliche Straßen), um sich fortzubewegen. Sie benötigen technische Infrastrukturen (wie Telefonleitungen und Satelliten), um über Distanzen hinweg zu kommunizieren. Sie benötigen aber auch rechtliche Infrastrukturen, um am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilzunehmen.” (Daniel Zimmer, Weniger Politik!, 2013, Vorwort)

Zu der rechtlichen Infrastruktur gehören auch Mechanismen zur Streitentscheidung und -beilegung. Der sich aus dem Grundgesetzes ergebende Justizgewährungsanspruch gewährleistet nicht nur die Existenz einer Gerichtsbarkeit und den Zugang zu ihr, sondern hat zugleich auch den Anspruch auf einen wirkungsvollen Rechtsschutz zum Inhalt, durch den grundsätzlich eine umfassende tatsächliche und rechtliche Prüfung des Streitgegenstandes und eine verbindliche Entscheidung durch einen Richter sichergestellt ist. Hierfür stehen die staatliche Gerichtsbarkeit, aber auch die private Schiedsgerichte als gleichberechtigte Rechtschutzform zur Verfügung.

Als Rechtsanwalt vertrete ich die Interessen meiner Mandanten nicht nur vor Gericht, sondern auch in Schiedsverfahren, sei es auf Seiten des Schiedskläger, sei es auf Seiten des Schiedsbeklagten. Ferner bin ich als Schiedsrichter tätig, und zwar sowohl als parteibenannter Schiedsrichter als auch als Vorsitzender des Schiedsgerichts. Der Schwerpunkt meiner schiedsgerichtlichen Tätigkeit liegt auf komplexen Rechtsstreitigkeiten in wirtschafts- und gesellschaftsrechtlichen Angelegenheiten, häufig mit grenzüberschreitendem Charakter.

2013 mehrtätige ICC-Fortbildung “International Commercial Arbitration”. Institutionelle Schiedsordnungen, unter denen ich bereits tätig war: ICC Rules of Abitration, Swiss Rules of International Arbitration und DIS. Siehe auch meinen Aufsatz “Organhaftung und Schiedsverfahren” in NJW 2014, 657.

 

Foto: Street Art in Lissabon, 2017. Aufnahme: EL.

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